Leistungen

Hauskrankenpflegedienst in Wagenfeld & Ströhen

UNsere Leistungen im Überblick

Behandlungspflege

Die Leis­tung der Be­hand­lungs­pfle­ge wird in der Regel vom Haus­arzt ver­ord­net, von der Kran­ken­kas­se be­wil­ligt und von uns als Pfle­ge­dienst bei Ihnen in der Häus­lich­keit er­bracht.

Nach ärzt­li­cher Ver­ord­nung über­neh­men wir bei­spiels­wei­se fol­gen­de Be­hand­lungs­pfle­ge­leis­tun­gen:

  • Me­di­ka­men­ten­ga­be/ -stel­len
  • s.c. und i.m. In­jek­ti­on
  • mo­der­ne Wund­ver­sor­gung
  • An- und Ab­le­gen von Kom­pres­si­ons­ver­bän­den und -strümp­fen
  • Ka­the­te­ri­sie­rung der Harn­bla­se
  • PEG Ver­sor­gung / Port­ver­sor­gung
  • Stoma­be­hand­lung
  • Wech­sel und Pfle­ge einer Tra­che­al­ka­nü­le, Blut­zu­cker­mes­sung
  • und vie­les mehr

Folgende Leistungen der Behandlungspflege bieten wir ebenso an:

  • Palliativversorgung (SAPV)

Alten- und Krankenpflege

Folgende Leistungen werden im Rahmen der Pflegeversicherung (§ 36 SGB XI) von unserem Pflegedienst als sogenannte Pflegesachleistungen erbracht:

  • Körperpflege(z.B. Waschen, Baden)
  • hauswirtschaftliche Versorgung
  • Hilfestellung bei der Nahrungsaufnahme (z.B. Essen anreichen)
  • Hilfestellung bezüglich der Mobilität (z.B. Treppensteigen, Transfer in den Rollstuhl)
  • Beratungsgespräche für Pflegegeldempfänger zur Vorlage bei der Pflegekasse
  • Hilfestellung bei Pflegeanträgen

Die Leistungen der Pflegeversicherung werden in Form sogenannter Leistungskomplexe erbracht, die mit den Pflegekassen vereinbart wurden. Seit dem 1. Januar 2015 kann auch eine Pflege auf Zeit vereinbart werden.

Verhinderungspflege nach §39SGB XI

Men­schen, die ihre An­ge­hö­ri­gen Tag für Tag, über Mo­na­te und Jahre hin­weg pfle­gen und um­sor­gen, wird oft­mals ein hohes Ausmaβ an kör­per­li­cher und see­li­scher An­stren­gung ab­ver­langt.

Nicht sel­ten ver­zich­ten sie auf ihre ei­ge­nen Wün­sche und Be­dürf­nis­se, weil sie ihre pfle­ge­be­dürf­ti­gen An­ge­hö­ri­gen nicht al­lei­ne las­sen kön­nen.

Aber wer küm­mert sich in die­ser Zeit um die dann feh­len­de Pfle­ge und Be­treu­ung?

Hier bie­tet es sich an, die Ver­hin­de­rungs­pfle­ge als Leis­tung der Pfle­ge­kas­se zu be­an­tra­gen. Die Pfle­ge­kas­se ge­währt pro Ka­len­der­jahr eine Pfle­ge­ver­tre­tung von bis zu 6 Wo­chen und über­nimmt hier­für die Kos­ten bis zu einer Ge­samt­hö­he von 1612,00€ pro Jahr.

Vor­aus­set­zung für die Ge­neh­mi­gung des An­tra­ges ist der Aus­fall der pfle­gen­den Per­son wegen Krank­heit, Ur­laub oder sons­ti­gen Grün­den und ein Vor­lie­gen der Pfle­ge­be­dürf­tig­keit von 6 Mo­na­ten. Die Ver­hin­de­rungs­pfle­ge kann bis zu den oben ge­nann­ten Höchst­gren­zen be­lie­big (wo­chen-, tage-, stun­den­wei­se) auf­ge­teilt wer­den.

Der pfle­ge­be­dürf­ti­ge Mensch bleibt somit in sei­ner ver­trau­ten Um­ge­bung, wird von fach­kun­di­gen Pfle­ge­kräf­ten ver­sorgt.

Palliativversorgung

Palliativteam

Die spe­zia­li­sier­te, am­bu­lan­te Pal­lia­tiv­ver­sor­gung (SAPV) be­deu­tet, dass Men­schen mit einer fort­ge­schrit­te­nen, un­heil­ba­ren Er­kran­kung von un­se­ren spe­zi­ell ge­schul­ten Pal­lia­tiv­fach­kräf­ten bis zu ihrem Tod in ihrer häus­li­chen Um­ge­bung ver­sorgt wer­den kön­nen.

Ziel der Pal­lia­tiv­ver­sor­gung ist es Be­schwer­den wie z.B. Schmer­zen, Übel­keit, Luft­not, Un­ru­he zu lin­dern, um so dem Be­trof­fe­nen ein selbst­be­stimm­tes und men­schen­wür­di­ges Leben zu er­mög­li­chen. Dies fin­det in enger Zu­sam­men­ar­beit mit den Haus­ärz­ten, Pal­lia­tiv­me­di­zi­nern, Hos­piz­grup­pen und Seel­sor­gern statt.

Auch die Un­ter­stüt­zung und Be­glei­tung der An­ge­hö­ri­gen ist wich­ti­ger Be­stand­teil der Pal­lia­tiv­ver­sor­gung.

Un­se­r Ko­ope­ra­ti­ons­part­ner ist der Pal­lia­tiv­stütz­punkt Damme.

Betreuungsleistung für demenziell Erkrankte

Pfle­gen­de An­ge­hö­ri­ge, die zu­hau­se einen Men­schen mit de­men­zi­el­len Ver­än­de­run­gen be­treu­en, sind oft­mals star­ken see­li­schen und kör­per­li­chen Be­las­tun­gen aus­ge­setzt. Die ei­ge­nen Wün­sche und Be­dürf­nis­se ste­hen bei ihnen oft hin­ten an.

Unser Ziel ist, pfle­gen­de An­ge­hö­ri­ge stun­den­wei­se zu ent­las­ten, damit sie bei­spiels­wei­se Zeit für Ak­ti­vi­tä­ten, ei­ge­ne Arzt­be­su­che oder so­zia­le Kon­tak­te haben.

Da­ne­ben er­hal­ten die Pfle­ge­be­dürf­ti­gen durch unser qua­li­fi­zier­tes Pfle­ge­per­so­nal ein an­ge­mes­se­nes Kon­takt- und Be­schäf­ti­gungs­an­ge­bot.

Die Pfle­ge­be­dürf­ti­gen wer­den von un­se­ren Pfle­ge­kräf­ten in Ein­zel­be­treu­ung in ihrer ei­ge­nen Häus­lich­keit be­treut.

Die Be­treu­ungs­zeit rich­tet sich nach in­di­vi­du­el­len Ab­spra­chen mit dem Pfle­ge­be­dürf­ti­gen und sei­nen An­ge­hö­ri­gen.

Pflegeberatung

Bestimmte Pflegekassen, wie z.B. BEK, DAK, TK, etc. übernehmen Schulungen und Kurse für pflegende Angehörige. Bianca Reinking bietet als ausgebildete Pflegeberaterin Pflegekurse, individuelle häusliche Schulungen und Überleitungspflege während / nach einem Krankenhausaufenthalt an.

Pflegende Angehörige und an einer ehrenamtlichen Pflegetätigkeit interessierte Personen sollen durch die individuellen Schulungen, Pflegekurse und Überleitungspflege durch unseren Pflegedienst gefördert, gestärkt und unterstützt werden.

Soziales Engagement soll ausgebaut und die Pflege und Beratung Ehrenamtlicher erleichtert und verbessert werden. Körperliche und seelische Behinderung sollen gemindert werden.

Außerdem vermittelt die Pflegeberatung Fertigkeiten für eine eigenständige Pflege.

Hausnotruf

Der Haus­not­ruf ist für al­lein­le­ben­de Per­so­nen oder sol­che, die über meh­re­re Stun­den am Tage auf sich selbst ge­stellt sind, ein wich­ti­ges Hilfs­mit­tel um mehr Si­cher­heit und da­durch mehr Le­bens­qua­li­tät zu er­lan­gen.

Ein Knopf­druck auf den so­ge­nann­ten „Funk­fin­ger", der als Kette oder Arm­band ge­tra­gen wird, ge­nügt um in einer Not­si­tua­ti­on Hilfe her­bei­zu­ho­len. Das Not­ruf­ge­rät ver­fügt über eine ein­ge­bau­te Wech­sel­sprech­an­la­ge, über die mit einer Ser­vice­zen­tra­le Kon­takt auf­ge­nom­men wird. Diese Zen­tra­le ist rund um die Uhr mit ge­schul­tem Per­so­nal be­setzt. Jeder Teil­neh­mer be­stimmt sel­ber wer, und in wel­cher Rei­hen­fol­ge, im Hilfs- oder Un­ter­stüt­zungs­fall in­for­miert wer­den soll. Das kön­nen z.B. Fa­mi­li­en­an­ge­hö­ri­ge, Nach­barn oder der Pfle­ge­dienst sein.

Bei Pfle­ge­be­dürf­tig­keit über­nimmt die Pfle­ge­kas­se ab Pflegegrad 1 in der Regel die mo­nat­li­chen Kos­ten für das Not­ruf­ge­rät.

Wir sind Ko­ope­ra­ti­ons­part­ner der Firma Vi­takt Haus­not­ruf GmbH und in­stal­lie­ren Ihnen auf Wunsch in Ihrem Zu­hau­se ein Haus­not­ruf­ge­rät.

24 Stunden Bereitschaftsdienst

Unter der Rufnummer 05444/980678 sind wir von montags bis freitags in der Zeit von 6:30 Uhr bis 16:30 Uhr zu erreichen.

Ab 16:30 Uhr, sowie an den Wochenenden und Feiertagen ist für Notfälle immer eine Pflegefachkraft über das Bereitschaftshandy zu erreichen.